Temeswarer Opern- und Operettenfestival mit Gästen aus St. Pölten
Ein letztes unbeschwertes Sommerfest im Freien: Die Temeswarer Musikliebhaber konnten sich das viertägige Opern- und Operettenfestival open air nicht entgehen lassen. Die abendfüllenden Darbietungen dieser VI. Festivalsauflage im Sommergarten des Rosenparks lockten am letzten Wochenende Tausende Musikfans (Der freie Eintritt war schon ein Anreiz), nicht nur Stammpublikum sondern auch allerhand „Laien“, Spazier- und Müßiggänger, Anrainer, nostalgische Rentner, Familien mit Kindern und gar Hunden an der Leine und jede Menge Nachtfalter an. Und wenn es die echten Opernfans auch etwas befremdend empfanden: Die Düfte aus den Buden um den Sommergarten mit „mititei“, Popcorn, Pfannkuchen und Erfrischungsgetränken taten das ihre für das abendliche Fest am Begaufer. Und mit „My Fair Lady“ von Frederick Loewe, dem schäumenden, populärsten Musical der Welt, gelang der Temeswarer Staatsoper (Mitveranstalter waren die Kommunalverwaltung und das städtische Kulturhaus) am letzten Abend dann auch wirklich ein richtig „gemütliches und romantisches Kulturereignis“ (so der zufriedene Operndirektor Corneliu Murgu). Beliebte Lieder wie „Es grünt so grün“, „Ohne dich“ oder „Mit ´nem kleenen Stückchen Glück“ und andere kamen zu Gehör und wurden gar mitgesungen. Für Mariana Sarba (Eliza Doolittle) und Octavian Vlaicu (Henry Higgins) gab es dementsprechend viel Beifall. Die musikalische Leitung hatte Victor Dumanescu inne.
2.500 begeisterte Zuschauer sahen schon zum Festivalauftakt die Oper in vier Akten „Carmen“ (künstlerische Regie Marina Emandi-Tiron, musikalische Leitung Victor Dumanescu) des französischen Komponisten der Romantik Georges Bizet. In den Hauptrollen: Carmen Avarvari ( Carmen), Marius Vlad Budoiu (Don Jose) und Bogdan Zaharia (Escamillo). Für die zahlreichen Freunde der Wiener Operette und Musik gab es am Freitag Abend eines der schönsten Musikwerke des Genres, die Operette „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár (Libretto: V. Leon und L. Stein). Zu den Hauptdarstellern - Spielleitung Mario de Carlo- gehörten Octavian Vlaicu (Mirko Zeta), Narcisa Brumar (Valencienne) und Christian Rudik (Danilo). Die Überraschung dieser Auflage bot erstmals als Gast in der Begastadt das Ballettensemble aus St. Pölten (Österreich) mit dem Ballett „Wiener Blut“ auf die unsterblichen Walzer von Johann Strauss und Franz Lehar am Samstag Abend. Für die Choreographie zeichnete Michael Fichtenbaum. Es wirkten u.a. Kristin Chantal, Daria Suzi, Anastasia Egorova, Tiago Mendes und Rory Ronilson mit. Zur Freude der Kleinsten wurde es am Sonntag, um 12 Uhr, auch eine Kindervorstellung mit der Kinderoper „Der gestiefelte Kater“ von C. Trailescu dargeboten.
Balthasar Waitz
Ein letztes unbeschwertes Sommerfest im Freien: Die Temeswarer Musikliebhaber konnten sich das viertägige Opern- und Operettenfestival open air nicht entgehen lassen. Die abendfüllenden Darbietungen dieser VI. Festivalsauflage im Sommergarten des Rosenparks lockten am letzten Wochenende Tausende Musikfans (Der freie Eintritt war schon ein Anreiz), nicht nur Stammpublikum sondern auch allerhand „Laien“, Spazier- und Müßiggänger, Anrainer, nostalgische Rentner, Familien mit Kindern und gar Hunden an der Leine und jede Menge Nachtfalter an. Und wenn es die echten Opernfans auch etwas befremdend empfanden: Die Düfte aus den Buden um den Sommergarten mit „mititei“, Popcorn, Pfannkuchen und Erfrischungsgetränken taten das ihre für das abendliche Fest am Begaufer. Und mit „My Fair Lady“ von Frederick Loewe, dem schäumenden, populärsten Musical der Welt, gelang der Temeswarer Staatsoper (Mitveranstalter waren die Kommunalverwaltung und das städtische Kulturhaus) am letzten Abend dann auch wirklich ein richtig „gemütliches und romantisches Kulturereignis“ (so der zufriedene Operndirektor Corneliu Murgu). Beliebte Lieder wie „Es grünt so grün“, „Ohne dich“ oder „Mit ´nem kleenen Stückchen Glück“ und andere kamen zu Gehör und wurden gar mitgesungen. Für Mariana Sarba (Eliza Doolittle) und Octavian Vlaicu (Henry Higgins) gab es dementsprechend viel Beifall. Die musikalische Leitung hatte Victor Dumanescu inne.
2.500 begeisterte Zuschauer sahen schon zum Festivalauftakt die Oper in vier Akten „Carmen“ (künstlerische Regie Marina Emandi-Tiron, musikalische Leitung Victor Dumanescu) des französischen Komponisten der Romantik Georges Bizet. In den Hauptrollen: Carmen Avarvari ( Carmen), Marius Vlad Budoiu (Don Jose) und Bogdan Zaharia (Escamillo). Für die zahlreichen Freunde der Wiener Operette und Musik gab es am Freitag Abend eines der schönsten Musikwerke des Genres, die Operette „Die lustige Witwe“ von Franz Lehár (Libretto: V. Leon und L. Stein). Zu den Hauptdarstellern - Spielleitung Mario de Carlo- gehörten Octavian Vlaicu (Mirko Zeta), Narcisa Brumar (Valencienne) und Christian Rudik (Danilo). Die Überraschung dieser Auflage bot erstmals als Gast in der Begastadt das Ballettensemble aus St. Pölten (Österreich) mit dem Ballett „Wiener Blut“ auf die unsterblichen Walzer von Johann Strauss und Franz Lehar am Samstag Abend. Für die Choreographie zeichnete Michael Fichtenbaum. Es wirkten u.a. Kristin Chantal, Daria Suzi, Anastasia Egorova, Tiago Mendes und Rory Ronilson mit. Zur Freude der Kleinsten wurde es am Sonntag, um 12 Uhr, auch eine Kindervorstellung mit der Kinderoper „Der gestiefelte Kater“ von C. Trailescu dargeboten.
Balthasar Waitz






