Mittwoch, 4. Februar 2009

Arad und Gyula als Partnerstädte


Zusammen für eine grenzüberschreitende Entwicklung


Arad (BZ) – Die Städte Arad (Rumänien) und Gyula (Ungarn) möchten zusammen arbeiten und sich gemeinsam grenzüberschreitend entwickeln. Dafür haben sie für eine europäische Finanzierung einen Antrag gestellt. Das Projektetat beträgt insgesamt 580.000 Euro und ist für eine Verkehrsstudie sowohl als Verbindung zwischen den beiden Städten, als auch innerhalb derselben, notwendig. „Arad möchte etwa 400.000 Euro finanziert bekommen. Wenn wir den Zuschlag für das Projekt bekommen, dann könnte Arad die Kofinanzierung von fünf Prozent der Gesamtsumme bestreiten“, sagt Corina Draghici, die Pressesprecherin des Arader Bürgermeisteramtes.


Das Rathaus im ungarischen Gyula

Foto: Zoltán Pázmány

Was die Studie vorsieht sind die Verbesserung der Straßen und des Verkehrs für einen verbesserten öffentlichen Verkehr, die Schaffung von Fahrradwegen und weitere Infrastrukturarbeiten zur Tourismusförderung in den beiden EU-Städten Arad und Gyula.


Gleichzeitig, im selben Programm für grenzüberschreitende Entwicklung, wurde eine andere Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten unterzeichnet: das Projekt „Händedruck – das 15. Jubiläum“. Die Finanzierung dieses Projektes zählt insgesamt 1.000 Euro für eine Zeitspanne von 2009-2011.


Die Städte Arad und Gyula arbeiten zusammen auch für eine grenzüberschreitende kulturelle und sportliche Entwicklung. Das Projekt heißt „Sportparade“. Die Gesamtsumme des Projektes beträgt 100.000 Euro. Dabei wird die Hälfte (50.000 Euro) vom Arader Stadtrat finanziert.



Humor

Gscheit oder dumm
"Scheen is des Mädl! Geld hots aa! Awer, obs gscheit oder dumm is, des weeß ich net!", saat eene Freind zum anre.
Der Freind antwort:
"So froos doch, obs dich heirate will! Saats jo, dann is es bstimmt dumm!"

Iwers Theater
Froot de Onkl die Nichte:
"Kennscht du die Minna vun Barnhelm?"
"Die grad net, awer ich kenn anri vornehmi Damen genuch!"

Innri Stimm
Sie: "Waascht, mei innri Stimm, die saat mer..."
Er: "Was, a innri Stimm hoscht aa noch?"

Verpetzt
Mit Träne in de Aue steht es Lissi vor em Lehrer un saat:
"Ich finn aa nit alles gut, Herr Lehrer, was Ihr mache tut. Awer trotzdem geh ich nit zu Eire Eltre petze!"

Hexeschuss
E Beamter entschuldicht sich bei seim Scheef:
"Herr Scheef, geschter hab ich leider net in die Arweit kumme kenne. Ich hab e gräßliche Hexeschuss ghat...!"
Druf de Vorgsetzte:
"Ich waaß, ich waaß! Ich hab eich sogar mit dere Hex gsiehn!"

„Solang mich de Herrgott lieb hat“

Mitte Jänner hat unser Kartschi-Batschi sei 86te Geburts- tach gefeiert. Zu dem Anlass han sich sei Kullegre, Freind un Bekannti e Wuch druf im AMG-Haus getroff. Sei Buch in Reschitzaer Mundart is vorgstellt un e Bilderausstellung ereffnet gin. Es is vill gered un angfiehrt gin iwer unser Kartschi, doch was mich am meischte beeindruckt hat, des ware sei eigeni Werter. Die Bukarester Fernsehleit ware aa kumm un han e Film gewies, der wu vor sechs Johr gedreht gin is. Un selmols war de Kartschi 80 Johr alt. Do han se ne uner anrem gfroot, wie lang er sich vorghol hat for Fotografiere. Un de Kartschi hat geantwort: „Solang wie mich de Herrgott lieb hat!“

Mer ment gar nit, dass der strammi Mann do schun 86 Johr ufm Buckl hat!

Doch alli han mer ne gheere ghat un ich men, schun bal es ganzi Banat kennt de Mann. Ich kenn de Kartschi vum Name her schun seider eener Ewichkeit. Doch perseenlich han mer uns so vor 20 Johr kennegelernt. Ich han selmols erscht bei dere NBZ angfangt, un er war jo dort schun längscht e gemachte Mann. Er hat nit nor mir sundern alli Kullegre mit Rat un Tat beigstann. Mir han angfang mitnaner dorchs Banat zu kutschiere un sin immer besser Freind mitnaner gin. In der Redakzion war de Kartschi vun frieh bis spot in seim „Loch“ zu finne – wie er sei Bilderatelier liebevoll genennt hat. Dort hat er rum gewurschtelt, sich vertoort – er hat e akkurates Archiv ghat. Mer hat nor e Bild vun akarwem, vun akarwu verlange misse – e Weil dernoh hats ufm Tisch gelee.

De Kartschi is wie eh un je ganz Kavalier

So sin die Johre ins Land gezoo, mir sin mit der Zeit alli zwaa leider nit jinger gin. Doch unser Freindschaft halt an, aa wann mer nimi jede Tach zammtreffe. Kartschi, ich will der noch saan: Mach nor weiter so, ich sin mer sicher, dass unser Herrgott dich noch phaar gudi Johre lang lieb han werd! (ha)
Fotos: Zoltán Pázmány

Tritsch-Tratsch


Costi (rechts): „Hast’s schun kheat Terno? Tass vun da Rosatant iehara Kehschwiegamuata ta zwaati Sohn aus easchta Ehe, saana trittn Kschamstarin ieharan Ziechvata saan Kusin saana Hebammin ihra Millichweib vun da trittn Reih obn, ihra Einwohnarin, ti Maaltschi sich aufhä“…..



…..“wischpl, wischpl, wischpl,…..af mei Eahnwuot Terno…..wischpl…wischpl.....unsa Gott soll mi strafn wenat i luug“…..



…..Terno: “Ha Ha Ha Ha…tass i nid lach!...tös hättat i kean xeegn!!!“
Fotos und Texte: Karl Windberger