






Moderne intensivmedizinische Versorgung für Frühgeborene in Temeswar
„Ich bin ein Junge“ steht auf dem blauen Stück Pappe über dem Neugeborenen, der gerade von der Chefassistentin behandelt wird. Der Kleine wiegt nun 800 Gramm, um 200 Gramm mehr als vor eineinhalb Wochen. „Er kam schon in der 27. Schwangerschaftswoche zur Welt. Der moderne Brutkasten hat ihm fast das Leben gerettet, da er dank der modernen Ausstattung an Gewicht zugenommen hat“, sagt Constantin Ilie, Chefarzt der neonatologischen Intensivstation in der Temeswarer Bega-Entbindungsklinik. Hier wurde vor Kurzem eine neue, modern ausgestattete Neonatologie-Intensivstation eingeweiht. Auf dieser Station werden schwer kranke Neugeborene und vor allem extrem früh geborene Kinder behandelt. Die Räumlichkeit verfügt über vier modern ausgestattete Brutkästen. „Das größte Problem ist die extreme Frühgeburt, d.h. vor der 28. Schwangerschaftswoche. Frühchen können eine Reihe von Problemen entwickeln, da ihre Organe noch nicht ausgereift sind. Eine moderne Ausstattung und Pflege kann aber kurzfristig das Wachstum und die Nahrungsaufnahme verbessern“, erklärt Ilie. Die Intensivstation verfügt über insgesamt 16 Betten, acht davon sind für Notfälle vorgesehen.
In der Bega-Geburtsklinik kommen jährlich etwa 3.000 Kinder zur Welt, zehn Prozent davon sind Frühgeburten. „In den entwickelten Ländern liegt die Anzahl der Frühgeburten bei fünf oder sechs Prozent, weil da die Schwangerschaft durch moderne Ausstattung regelmäßiger geprüft wird“, sagt Constantin Ilie, der seit über 14 Jahren in der Klinik tätig ist.
In der Temeswarer Entbindungsklinik wurden auch zwei Geburtsräume modern ausgestattet. Die gesamte Investitionssumme beläuft sich auf rund 50.000 Lei. Das Geld kam von mehreren Sponsoren und aus dem Haushalt des Temescher Kreiskrankenhauses. „Ein Problem ist aber weiterhin die geringe Anzahl an Krankenschwestern. Wenn sich eine Krankenschwester im Ausland oder bei einer privaten Geburtsklinik um ein oder zwei Kinder kümmert, so betreut hier eine Krankenschwester 15 bis 20 Neugeborene“, sagt Gynäkologe Doru Anastasiu, Leiter der Geburtsklinik. Vier weitere Geburtsräumlichkeiten müssen künftig noch modernisiert werden.
Text und Foto: Ana Saliste


Warum diese Behauptung von „stinken“ könne man bei Continental nicht verstehen, wiederholt Wipff. Dann aber redet der Werksleiter Klartext darüber, warum die Umweltgenehmigung ausgeblieben ist: Mein Vorgänger (Anm: Martin Kleinbrod) hat es 2006 versäumt, rechtzeitig den Antrag auf eine neue Genehmigung zu stellen. Diese muss jedes Jahr neu eingeholt werden, doch der Vorgänger hatte sich – wie Thierry Wipf sagt – arrogant verhalten, statt sich bei den Behörden zu entschuldigen. Dies sei dann auch Grund dafür gewesen, dass das gesamte Prozedere zur Genehmigung neu begonnen werden musste. Auf jeden Fall sollen im kommenden Jahr 250.000 Euro in Anlagen zur Geruchseindämmung investiert werden.


1. Die Reportage unserer Kollegin Ana Saliste, „Aus der Kindheit einer Nobelpreisträgerin/ Wie die Bewohner aus Nitzkydorf den Erfolg der Schriftstellerin finden“, erschienen in der BZ Nr. 825 vom 14. Oktober 2009 wurde inzwischen von der „Deutschen Presseagentur“ (dpa), von „Bild“ (auszugsweise), von der „Frankfurter Rundschau“ online sowie von „Die Berliner Literaturkritik“ übernommen.
2. Auf ihrem 47. Kongress, am 10. Oktober 2009, in Innsbruck, wählte die European Journalists Association (EJ) unsere Kollegin Raluca Nelepcu (25), Chef vom Dienst der Banater Zeitung, als Generalsekretärin in den Vorstand des von der EU anerkannten Journalistenverbands.
3. Die Reportage "Sie mussten in der Öffentlichkeit schweigen" von Raluca Nelepcu war unter den besten zehn von über 80 Einsendungen und für den n-ost-Reportagepreis nominiert worden.