Straßenfest, Riesenbierkrug und Allee der Persönlichkeiten
Temeswar (BZ) - 90 Jahre werden in diesem Jahr gefeiert, seitdem die rumänischen Truppen in Temeswar einmarschierten und somit die Unabhängigkeit ausgerufen wurde. Eine viertägige Feier wird zum Anlass des Stadtfestes in Temeswar/Timisoara veranstaltet. 2009 bedeutet ein doppelter feierlicher Anlass: 990 Jahre werden begangen, seitdem Temeswar zum ersten Mal in einem königlichen Schreiben, jenem des byzantinischen Kaisers Basileios II., erwähnt wurde.
Panoramaaufnahme des Temeswarer Stadtzentrums
Foto: Zoltán Pázmány
Das Stadtfest beginnt am Freitag, dem 31. Juli, und dauert bis Montag, dem 3. August. Sportliche, kulturelle und künstlerische Ereignisse werden für die Temeswarer vorbereitet. Zahlreiche Künstler performen auf der Bühne am Domplatz: Mircea Baniciu&Kappl, Horia Crisovan, A.G. Weinberger treten am Freitag um 20.30 Uhr am Domplatz auf. Am Samstag wird gemäß eines Stadtprojekts zur Förderung des Kulturtourismus das Fest der Straße Eugen von Savoyen begangen.
Die meist erwarteten Künstler konzertieren unter dem Motto „Oldies but Goldies“ am Sonntagabend um 20.30 Uhr. Die Musikgruppe No Mercy und Francesco Napoli sind die international bekannten Musiker, die in Temeswar zu Gast sein werden. Diese sollen die berühmte Musikgruppe der 80er, Alphaville, ersetzen. Vor einigen Monaten hatte der Vizebürgermeister Adrian Orza (die ADZ berichtete) angekündigt, dass die deutsche Gruppe Alphaville anlässlich des Stadtfestes nach Temeswar kommt.
Verschiedene Workshops werden für Kinder vorbereitet. Für Sportliebhaber wird der Pokal der Stadt Temeswar, ein Minifußballwettbewerb, organisiert.
Alle Bürger der Stadt, auch jene, die nicht in Temeswar geboren sind, jedoch hier leben, bekommen am Samstag einen „Temeswarer Ausweis“ am Domplatz. Die Kampagne soll „das Lokalbewusstsein fördern“, wie aus der Pressemitteilung des Bürgermeisteramtes hervorgeht.
Am Montag, dem 3. August, wird die Allee der Persönlichkeiten im Zentralpark um die Büsten von Stan Vidrighin, Aurel Cosma, Sever Bocu, Carol Küttel, Török Jánós, Eugen von Savoyen und Claudius Florimund Mercy reicher. Um 10 Uhr wird im Ratssaal des Bürgermeisteramtes einigen Lokalpersönlichkeiten der Titel eines Ehrenbürgers verliehen. Auch die Wahltemeswarerin Mechtild Gollnick, die sich schon seit Jahren ehrenamtlich für die Stadt engagiert, wird geehrt.
Die Bierbrauerei „Timisoreana“ wird Montag um 14.30 Uhr am 700-er Markt den größten Bierkrug weltweit vorstellen. Der Bierkrug wurde aus Inox hergestellt, misst fünf Meter Höhe und wiegt 2,5 Tonnen. Weitere Infos bezüglich der Veranstaltung sowie das Programm des „Temeswarer Stadtfestes“ können von der Homepage des Bürgermeisteramtes abgerufen werden.
Es gibt ehrlich erworbene Hochschuldiplome und solche, die man als unehrlich erworben bezeichnen kann. Ob man bei den unehrlich erworbenen auch noch die Unterscheidung machen muss zwischen guten Glaubens erworbenem Hochschulabschluss und dessen Gegenteil – welchem? – wie es uns der PSD-Vorsitzende Mircea Geoana weismachen will, das mag dahingestellt bleiben. Fakt ist, dass etwas faul ist im rumänischen Hochschulsystem.
Die Stellenangebote sind inzwischen rar geworden, wo ausdrücklich steht: „Bitte keine Bewerber mit Abschluss einer privaten Hochschule!“ Bei permanent 300.000 Direkt-, Fern-, Teil-Fern- und wer weiß was noch für -Studenten muss man an das krasseste Beispiel einer Hochschulfarce denken: Herkulesbad (Volksmund: „Hin fährst du als Tourist, zurück kommst du als Jurist.“). Unserer Ministerin für Unterricht und Forschung ist es hoch anzurechnen, dass sie es drauf ankommen lassen hat, die Frage der privaten Hochschulen ins öffentliche Interesse zu rücken. Ob sie es wohl auch getan hätte, wäre ihr bewusst gewesen, in welches Wespennest sie Unruhe brachte, als sie die Gültigkeit der „Spiru Haret“-Diplome in Frage stellte?
Aurelian Bondrea, der Rektor, der an Umfang und Umsatz zu monströsen Dimensionen angewachsenen Geldmach-Maschine Privathochschule, die – mit tatkräftiger Unterstützung deutscher Spitzenpolitiker (in der „Spiru Haret“-Werbung ausgiebig in Wort und Bild zitiert) – ihre Kraken auch nach Deutschland ausgestreckt hat, fährt nun alle Geschütze seiner alten Kommunistenschule auf, um sein Megageschäft zu retten. Dass Bondrea seine Beziehungen und Seilschaften aktiviert, ist kein Wunder: Seine private Hochschule schafft pro Jahr einen höheren Reingewinn als manche Banken Rumäniens. Um die 15 Millionen Euro, heißt es.
In einem politischen System, wo alle vier Jahre alle Chefs aufgrund neuer politischer Konstellationen ausgetauscht werden, müssen viele Neopotentaten schnell zu Diplomen kommen, möglichst vor der Teilnahme an Ausschreibungen für die Posten, die sie bereits besetzen. Oder nachweisen, dass sie zu einem Studium inskribiert sind, das die Postenbesetzung irgendwie rechtfertigt. Was liegt da näher, als zu zahlen und Student zu werden, und sei es Fernstudent bei „Spiru Haret“.
Man rechne mal nach: Durch die Presse ging der Fall eines 65-Jährigen aus Ostrumänien, der binnen zehn Jahren bei „Spiru Haret“ zehn unterschiedliche Fakultäten mit Abschlussdiplom absolviert hat und dafür rund 50.000 Euro hinblätterte. 5.000 Euro pro Abschlussdiplom einer Fakultät. Die größte private Hochschule Rumäniens soll 300.000 Studiengebührenzahler haben... Sie kann es sich leisten, Politik zu sponsern. Das hätte fast die Unterrichtsministerin parteiintern zu Fall gebracht.
Für mich ist klar: Präsidentschaftskandidat und PSD-Chef Geoana hat Geld für seinen Präsidentschaftswahlkampf bekommen. Vom Altkommunisten Bondrea.
st. Temeswar - Klassen zusammen legen – das ist unweigerlich die erste Maßnahme, die sich derzeit im rumänischen Bildungswesen anbahnt.Stellen müssen nämlich gestrichen werden, denn das Geld für Lehrergehälter fehlt. Als Verzweiflungsakt kann man es nennen, wenn die Bildungsministerin Ecaterina Andronescueineinhalb Monate vor Schulbeginn - ohne sich mit der Gewerkschaft zusammenzusetzen - Tausende vor Lehrerstellen aus dem präuniversitären Bildungswesen zu streichen fordert. Mehr als 20.000 Stellen sollen angeblich landesweit auf der Kippe stehen, im Verwaltungskreis Temesch/Timis würde es angeblich um die 600 Lehrer treffen. Wahrscheinlich werden vorwiegend Hilfslehrer erwerbslos. „Wir werden versuchen, so viele Stellen zu retten, wie es eben möglich ist“, kommt die Kampfansage von Virgil Popescu, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft „Spiru Haret“ im Kreis Temesch.
„Seit 1990 plädiere ich dafür, das gesamte Schulsystem zu überdenken. In jedem kleinen Dorf eine Schule zu haben, das bringt nichts. Große Schulen in den Gemeindezentren, zweckmäßig ausgestattet und von gut ausgebildeten Lehrkräften betreut“, so sieht der DFDR-Abgeordnete Ovidiu Gant eine sinnvolle Planung. „Natürlich bedarf dies eines Transports der Schüler und Lehrer mit Schulbussen wie in Westeuropa. Dies würde die Kosten stärker eindämmen als durch die nun geplanten populistischen Maßnahmen“, setzt Ovidiu Gant für die Banater Zeitung fort.
Die Lehrpläne stehen, also werden kaum wahllos Stellen gestrichen, hofft ein Fachlehrer, der trotz Studium nicht fest angestellt ist, aber seit Jahren in einer Dorfschule seinen Job hat. In seiner Situation gibt es eine Reihe von Lehrkräften, manch einer muss sich vielleicht gar nicht mehr zur Prüfung für die offenen Stellen melden, denn seine Stelle könnte ja gestrichen werden. Lehrer verrieten der Banater Zeitung, dass sie glauben, Chaos sei so gut wie vorprogrammiert. „Man kann doch nicht wahllos Stellen streichen. Wenn nun ein Hilfslehrer zusammen mit anderen fest angestellten Lehrern an einem Klassenzyklus beschäftigt ist, kann man den doch nicht entlassen“, hofft und glaubt ein Schulleiter, der in diesen „hektischen Tagen lieber nicht genannt werden wollte“.
An Schulen mit Fremdsprache Deutsch waren in diesem Sommer drei Stellen für sogenannte Titular-Lehrer (fest angestellte Lehrkräfte) ausgeschrieben, dem Wettbewerb gestellt hatten sich laut Fachinspektorin Viorica Rosu 26 Kandidaten. Die Mindestnote „7“ schafften sieben Kandidaten.
Bürgermeisteramt muss das Geld in 30 Jahren zurückzahlen/ Von Ana Saliste
Temeswar – Fünf Millionen Euro für die Sanierung der Temeswarer Altbauten. Dies ist die Summe, die das Temeswarer Bürgermeisteramt künftig von der deutschen Bundesbank über die rumänische Regierung leihen wird – dies geht aus dem Regierungsbeschluß vom 17. Juli hervor. Davon muss das Bürgermeisteramt drei Millionen in rund 30 Jahren zurückzahlen, die anderen zwei Millionen Euro kommen von der deutschen Bank als Schenkung hinzu und sind somit nicht rückzahlpflichtig
Die Temeswarer Innenstadt soll künftig modernisiert und geändert werden.
Foto: Zoltán Pázmány
„Es ist eine bedeutende Unterstützung seitens der deutschen Regierung. Die Zinsen sind in diesem Fall sehr niedrig, so dass keine Probleme bei der Rückerstattung der drei Millionen auftauchen sollten“, sagt Aura Junie, Direktorin für Stadtplanung im Rahmen des Bürgermeisteramtes.
Wann das Projekt konkret umgesetzt wird, steht jedoch noch nicht fest. Ein diesbezüglicher Vertrag zwischen der deutschen und der rumänischen Regierung soll noch unterzeichnet werden. Danach muss noch das Temeswarer Bürgermeisteramt mit der rumänischen Regierung ein Abkommen unterschreiben. Das Projekt sieht hauptsächlich die Sanierung der Altbauten in der Innenstadt, Fabrikstadt und Josephstadt vor. Auch die Wohngemeinschaften werden aufgefordert – jedoch nicht verpflichtet - mit Geld beizusteuern. „Nur die Einwohner mit höherem Einkommen werden bei der Sanierung finanziell etwas beisteuern“, sagt Junie.
Ein weiteres Projekt, das vom Bürgermeisteramt künftig umgesetzt wird, sieht die Modernisierung und Umgestaltung der Temeswarer Innenstadt, zwischen der Oper und der Kathedrale, vor. Ziel des Projektes ist, den Victoriei-Platz – traditionsgemäß „Corso“ genannt - als touristische Attraktion zu fördern und das Hunyaden-Schloss in ein günstigeres Licht zu rücken.
Studien haben ergeben, dass die Anzahl der Touristen in der Innenstadt im Laufe der letzten Jahre gesunken ist, was mit der Zeit zu einem niedrigeren touristischen Potential des Stadtzentrums führen wird. Um dies zu vermeiden, wollen die Behörden nun die Innenstadt umgestalten. Hiermit soll der Parkplatz vor dem Museum abgeschafft werden, damit die Fußgänger auch hier verkehren können. Auch die Betonplatten mit Terrazzomusterung im Stadtzentrum sollen ersetzt werden. Vor der Kathedrale wird der Straßenbelag mit einem anderen ersetzt. Das Projekt wird durch EU-Mittel finanziert, die gesamte Investitionssumme beläuft sich auf rund 45 Millionen Lei.
Sein jetziges Aussehen hat das Temeswarer Zentrum seit den achtziger Jahren und ist ein Symbol der Stadt geworden, seit der Nahverkehr daraus verbannt wurde, einschließlich die Straßenbahnen. Eine der wichtigsten Neuerungen jener Zeit war die Umleitung der Straßenbahnlinien außerhalb des Stadtzentrums. „Nur wenige wissen, dass der Victorieiplatz Teil des nationalen Kulturerbes ist, dies wollen wir auch mit der Zeit hervorheben“, schließt Aura Junie.
In den 30er Jahren machte der Gangster John Dillinger in Amerika große Karriere als Bankräuber. Dank einer schlecht ausgestatteten Polizei hatten Dillinger und seine Bande leichtes Spiel. Nach einer endlosen Serie an Raubüberfällen und mehreren spektakulären Gefängnisausbrüchen werden die Gangster zu Staatsfeinden erklärt.
Johnny Depp spielt im neusten Streifen „Public Enemies“ den Bankräuber der Depressionsära, der schnelle Autos, Maschinenpistolen und ein gut organisiertes Netzwerk von Kriminellen nutzte, um der Polizei ihre Grenzen aufzuzeigen. Der Bankräuber John Dillinger war der „Public Enemy“ der Depressions-Ära schlechthin.
Der Film „Public Enemies“ (140 Minuten) basiert auf wahren Ereignissen und widerspiegelt den Höhepunkt von John Dillingers Karriere sowie die Anfängen des F.B.I. Während die Bevölkerung Dillinger als Helden für seine Robin-Hood-Attitüde verehrt - die Banken werden für die Weltwirtschaftskrise verantwortlich gemacht – ist andererseits Gangster Dillinger und seine Bande für die Polizei ein Dorn im Auge. Melvin Purvis, gespielt vom Schauspieler Christian Bale, wird zum Leiter der Ermittlungen gegen John Dillinger ernannt. J. Edgar Hoover, Chef des Bureau of Investigation, dem noch das „Federal“ im Namen zum F.B.I. fehlt (zu der Zeit noch keine Bundesbehörde), hat den ersten „War on Crime“ ausgerufen.
Schießereien, Banküberfälle, Gefängnisausbrüche, ein Duell der Vertreter auf beiden Seiten des Gesetzes und ein Stück Weltgeschichte - das alles bringt der Film „Public Enemies“ zusammen. Zahlreiche Filme hatten im Laufe der Jahre John Dillinger als Hauptfigur. „Public Enemies“, das neuste Werk des Regisseurs Michael Mann, basiert auf dem gleichnamigen Buch von Bryan Burrough. In diesem Buch wird die große Verbrecherwelle 1933/1934 und wie das F.B.I. diese Verbrecher zur Strecke bringt, beschrieben.
In Temeswar hatte der Film vergangene Woche im Multiplex-Kino Cinema City in der Iulius Mall Premiere. Eine Kino-Karte kostet 13 Lei.
Andreea Oance
Johnny Depp ist der Staatsfeind Nummer Eins in „Public Enemies“.
as. Temeswar – Ob am Meer oder im Gebirge, im Donaudelta oder auf der Zugspitze, ob Bahamas oder Retezat: Wer in seiner Urlaubsreise ein gutes Auge für schöne Postkarten hat, kann eine auch an die Temeswarer Buchhandlung (Mercy-Straße Nr.7) schicken. Carturesti fordert in diesem Sommer die Reisenden zu einem Postkartenwettbewerb auf.
Die schönsten und originellsten Karten werden bis zum 15. September in der Buchhandlung erwartet. Dabei müssen die Teilnehmer auch einen Roman mit sich in den Urlaub gebracht haben, denn auf der Karte müssen sie ein Zitat, das ihnen gefallen hat, aus einem Buch aufschreiben, das sie gerade lesen. Carturesti will somit herausfinden, wohin die Bücher in diesem Sommer „reisen“, egal, ob es sich dabei um das Schicksal von Anna Karenina handelt oder ob es das „Handbuch des Unverschämten“ ist. Die schönsten und originellsten Postkarten werden Ende September im Obergeschoss der Buchhandlung ausgestellt.
In dieser Zeitspanne lädt Carturesti auch zu einer originellen Ausstellung ein. Bunte, lebhafte Gemälde der Künstlerin Claudia Mandi, die Puppen und Engel darstellen, sind derzeit in der Temeswarer Buchhandlung am Domplatz ausgestellt. Die Schau kann bis am 2. August zu besichtigt werden.
Carturesti fordert die Temeswarer auf, Postkarten aus dem Urlaub zu schicken. Die schönsten werden im September ausgezeichnet.
rn. Temeswar – Der österreichische Jazzmusiker Christoph Pepe Auer wird im September innerhalb des vierten Plai-Festivals in Temeswar/Timi{oara auftreten. Das Festival findet vom 11. bis zum 13. September im Dorfmuseum am Jagdwald statt.
Der österreichische Jazzman Christoph Pepe Auer wird im September in Temeswar auftreten.
Foto: www.plai.ro
Christoph Pepe Auer ist 1981 in Tirol, Österreich, geboren. Im Alter von fünf Jahren wurde zum ersten Mal seine Vorliebe für Musik deutlich. 2001 schrieb er sich an die Musikuniversität in Graz ein, wo er Jazzsaxophon mit Lehrern wie Florian Bramböck, Karl-Heinz Miklin, Heinrich von Kalnein und Klaus Dickbauer studierte. 2005 beendete er seinen Master in Kunst und gilt heute als einer der besten Jazzmusiker in Wien. Er arbeitete mit großen Namen des internationalen Jazz zusammen, unter anderen mit Dick Oatts, George Garzone, Donny McCaslin, Branford Marsalis, David Binney, Tony Malaby, Marcus Strickland und Jason Lindner. Zurzeit macht Auer bei zahlreichen Projekten mit, wo er Alto- und Tenor-Saxophon, Klarinette, Bassklarinette und Flöte spielt. Für seine Leistungen wurde der Österreicher 2004 mit dem Jazzpreis Biberach ausgezeichnet.
Innerhalb des Plai-Festivals stellt Christoph Pepe Auer ein eigenes Projekt vor. Manu Delago (Hang), Martin Reiter (Klavier), Matthias Pichler (Bass), Peter Kronreif (Schlagzeug) und der österreichische Saxophonspieler bilden die „Christoph Pepe Auer Group“. Der Eintritt zum Festival kostet 55 Lei fürs gesamte Wochenende.
Tanz und gute Laune sind am Sonntag in Sanktanna/Santana, Kreis Arad, angesagt: Hier findet nämlich das 141. Kirchweihfest statt. Veranstalter sind das Demokratische Forum der Deutschen in Sanktanna, die Schule, das Bürgermeisteramt und die Heimatortgemeinschaft Sanktanna. Mehr als 40 Kirchweihpaare waren im vergangenen Jahr mit dabei. Das erste Geldherrenpaar sind diesmal Anne-Sophie Kappes aus Möckenmühl, Deutschland, und Martin Reinholz aus Sanktanna.
Die Sanktannaer Kirchweihtracht kann am Sonntag wieder bewundert werden.
Foto: Zoltán Pázmány
Die Kulturtage im Arader Kleinstädtchen starten am Freitag, dem 31. Juli, um 19 Uhr mit einer Vernissage beim Maler Ilie Balacean. Am Samstagmorgen schmücken die Jugendlichen unter der Leitung von Martin Reinholz den Kirchweihbaum und stellen ihn auf. Anschließend wird ein Schwein geschlachtet und zubereitet. Am Nachmittag (17 – 19 Uhr) ziehen die Kirchweihbuben mit der Blaskapelle durch die Straßen von Sanktanna und gehen zudem ins Rathaus, ins Altenheim, in die Schule und ins Pfarrhaus, um zur Feier einzuladen. Um 19 Uhr findet in der Mackert-Pizzeria das Schlachtplattenessen statt, wobei der Kulturbeauftragte Toni Bleiziffer einen Vortrag über Ess- und Trinkkulturen halten wird.
Am Sonntag, dem 2. August, um 10 Uhr zelebriert Pfarrer Ioan Ciurar eine Heilige Messe in der Mutter-Anna-Kirche. Um 17 Uhr tanzen die Kirchweihpaare im Bauervereinshaus. Sträuße, Hut und Tuch werden gesteigert. Anschließend ist der Kirchweihball geplant – für Musik und Unterhaltung sorgt die Henndorfer Blaskapelle.
Am Dienstag, dem 4. August, findet in der Basilika „Maria, Mutter der Gnaden“ in Radna eine Wallfahrtsmesse, zelebriert vom Domkapitular Andreas Reinholz, statt.
Viele Banater entspannen in ungarischen Freibädern/Von Raluca Nelepcu und Andreea Oance
Die Hitze der letzten Tage hat die Temeswarer in die Freibäder gelockt. Etwa 15 Einrichtungen stehen in diesem Jahr den Badelustigen in Temeswar/Timioara zur Wahl. Die Eintrittspreise schwanken zwischen 8 und 15 Lei. Wer Lust auf eine kleine Ausfahrt hat, der kann in die ungarischen Grenzstädte reisen, um da in Frei- und Thermalbädern zu entspannen. Gyula und Makó sind wegen der Nähe die beliebtesten Wochenendziele in Ungarn schlechthin.
Einbeliebtes Freibad ist in Temeswar das „Heaven“ in unmittelbarer Nähe des Dan-Paltinisanu-Fußballstadions. Das Freibad, nachts Outdoor-Club, wird während der Woche von einigen Hundert Temeswarern besucht. Der Eintritt kostet 10 Lei, allerdings ist das Baden im großen Becken (etwa 2 Meter tief) nur ab 16 Jahren erlaubt und Springen komplett untersagt.
Sportspaß im „Heaven“
Am Wochenende müssen die Temeswarer 15 Lei für einen Freibadbesuch aus der Tasche ziehen, doch dafür gibt es mehr als nur Badespaß. Die Heavenly Summer Games laden jeden Samstag um 15 Uhr zum Volleyball oder Fuß-Tennis ein.
Die Preise für Erfrischungsgetränke schwanken im „Heaven“ zwischen 8 und 12 Lei. Im Durchschnitt ist Bier für 5 Lei die Flasche erhältlich, einen besonderen Genuss hat man in der Wasserbar. Hier kann man auf Barstühlen sitzen, die Füße im Wasser baumeln lassen und gemütlich einen Cocktail genießen. Wer sich nicht auf dem Rasen hinlegen möchte, der kann in einem Sessel am Beckenrand entspannen. Dieser wird für 7 Lei verliehen, hat aber einen Nachteil: Er kann nicht umgestellt werden. Für den kleinen Hunger gibt es im „Heaven“ Steaks, Pommes und Pizza.
Thermalwasser, das heilt
Kurz vor neun Uhr morgens. Vor dem Eingang ins UMT-Freibad, eine kleine Menschenschlange. Auf dem Programm steht ganz deutlich: Öffnungszeiten von 9 Uhr bis 2 Uhr. Die frühen Kunden sind meistens Rentner, die im UMT-Freibad eine Gesundheitskur machen. Alle wollen die Morgensonne schnappen, bevor die Hitze sie erwischt. Der Mann an der Pforte beginnt Tickets abzureißen. Etwa tausend Kunden kann man an Arbeitstagen im UMT-Freibad zählen. „Am Wochenende kommt es zu einigen Tausenden“, sagt Ioan Ro{ca von der Freibadverwaltung.
Von den drei Schwimmbecken wird eins mit Thermalwasser gefüllt. Empfohlen wird das Thermalwasser hier für chronische Rheumaleiden, Rehabilitation nach Unfällen oder gynäkologische Leiden. Achtung: Nicht mehr als 20 Minuten im Wasser verbringen und nach einer zehn-/zwölftägigen Kur bis zu vier Monaten Pause machen. Herzleidende und Personen mit hohem Blutdruck haben Badeverbot.
UMT: Einheitspreis für Nachtbaden
Aber nicht nur Rentner drängen sich am Eingang: Auch Jugendliche wollen die frische Morgensonne genießen. Das Freibad am Ostbahnhof in Temeswar ist eines der größten Freibäder der Stadt. Drei Schwimmbecken, aber auch andere Freizeitaktivitäten wie zum Beispiel Minifußball können hier unternommen werden. Zwischen 70 Lei die Stunde bis 18 Uhr und 120 Lei die Stunde bis 2 Uhr nachts muss man bezahlen, um eines der zwei Felder zu leihen. Jene, die für Fußball bezahlen, dürfen nach dem Spiel kostenlos baden. Sonst kostet der Eintritt 10 Lei für Erwachsene, 7 Lei für Rentner und Kinder ab 10 Jahren. Nach 19 Uhr müssen aber alle 12 Lei Eintritt bezahlen. Das Freibad bleibt bis 2 Uhr nachts offen.
Termal-Freibad in Zentrumsnähe
Vier Jahre lang mussten die Temeswarer warten, bis eines der traditionellen Freibäder in Temeswar saniert wurde. Das ehemalige Freibad „Termal“ wechselte 2008 seinen Namen in „Termal ZHH“ und wurde zu einem der modernsten Freibäder der Stadt. Trotzdem zeigen sich manch langjährige Kunden eher enttäuscht, denn ihr Lieblingsfreibad hat sich in eine Kitsch-Mischung aus bunten Plastikornamenten umgewandelt. Plastikpalmen und Duschen für Kinder in Form von bunten Pinguinen und Elefanten stehen da. „Es kommt einem vor, man würde sich in einer künstlichen Welt befinden. Zu bunt sieht alles aus“, sagt Anca Novac, die während ihrer Studienzeit in Temeswar immer im Termal-Freibad entspannt hat. Sogar ein lebendiger kleiner Affe und Schwäne sind im Freibad zu sehen. Das Schwimmbecken wurde komplett saniert, Liegestühle verschiedener Form und Farbe erworben. Der Eintritt kostet 10 Lei, doch wer auch einen Liegestuhl ausleihen möchte, der muss, je nach der Art des Liegestuhls, insgesamt 15 Lei oder 20 Lei am Eingang bezahlen. Das Termal-Freibad ist rund um die Uhr geöffnet, so dass Kunden hier auch nachts schwimmen können. Nach 20 Uhr kostet sind die Liegestühle kostenlos.
Wochenendtrip nach Ungarn
Am Wochenende springen viele Banater in ihre Autos und reisen nach Gyulá, Makó oder Orosháza. Die ungarischen Badekurorte an der Grenze zu Rumänien bieten ein reiches Angebot an Wochenendspaß.
Mitten im Dreiländereck von Serbien, Rumänien und Ungarn, etwa hundert Kilometer von Temeswar entfernt, liegt die ungarische Kleinstadt Makó im Komitat Csongrád. Die ungarische Stadt verfügt über ein Freibad mit Thermalwasser und fünf Schwimmbecken. 1600 Forint kostet der Eintritt für Erwachsene. Die Rutschbahn und das Wellenbecken mit Riesenball sind nur einige Highlights. Dem Geruch nach köstlichen Kürtós Kólács oder Langosch kann einer nur schwer widerstehen. Für je 800 Forint können diese genossen werden. Um nach Makó zu gelangen, muss man durch den Grenzübergang bei Tschanad/Cenad im Kreis Temesch fahren.
Burgbad mit Wellnesszentrum
Ein anderes beliebtes Wochenendziel ist die Kleinstadt Gyula (deutsch: Jula) im Südosten der ungarischen Tiefebene. Um dahin zu kommen, muss man durch den Grenzübergang bei Varsand, Kreis Arad. Die Hauptattraktion in Gyula ist das Burgbad, das sogenannte „Várfürdö“, wo Touristen in einem angenehmen Ambiente entspannen können. 19 Schwimmbecken sorgen für reichlich Badespaß für Groß und Klein.Das Burgbad wurde vom Ungarischen Bäderverband mit vier Sternen bewertet und gilt als Strand- und Heilbad höchster Kategorie sowohl in Ungarn, als auch europaweit. Das Bad erstreckt sich auf einem Grundstück von 8,5 Hektar der 200 Jahre alten Parkanlage des Schlosses Almássy. Heilbecken, Wellenbad, zwei Rutschen und ein olympisches Schwimmbecken stehen den Badegästen zur Verfügung. Im Wellnesszentrum können die Gäste im Sprudelbad, in der Sauna oder in Dampfkabinen entspannen. Der Eintritt ins Burgbad kostet 2000 Forint pro Tag. Das Freibad ist täglich zwischen 9 und 21 Uhr geöffnet.
Das Springen ins Wasser ist eigentlich untersagt. Manche brauchen aber eine schnelle Erfrischung.
Das UMT-Freibad am Ostbahnhof brach vor zwei Jahren alle Rekorde: Über 6000 Badelustige hielten sich an einem Tag im Bad auf.
Paco Peña und Estelle Goldfarb in Temeswar/ Von Ana Saliste
Ob es sich beim IRAF (International Romani Art Festival) um ein Festival für Roma oder viel mehr um ein Fest über Roma handelt, bleibt auch nach der dritten Auflage, die am Wochenende in Temeswar/Timisoara stattgefunden hat, unklar. „Wir versuchen, die Bürger auf die Roma-Kunst aufmerksam zu machen und die Roma-Künstler zusammen zu bringen“, sagt der Hauptveranstalter Adrian Voichitescu. Zwar kündigte er vergangene Woche feierlich an, das Festival sei von Jahr zu Jahr auch unter Roma erfolgreicher geworden, so waren beim Fest jedoch nur wenig Roma zu sehen. Voichitescu bleibt jedoch optimistisch: „Wir haben vor drei Jahren etwas gestartet und kaum jemand glaubte daran, dass daraus etwas wird“, sagte er. Rund 100.000 Euro haben in diesem Jahr Sponsoren, das Temeswarer Bürgermeisteramt, die „Open Society Budapest“ und die Nationale Agentur für Roma für die Veranstaltungsreihe locker gemacht. Eine Summe, die in Krisenzeiten schwer bereitzustellen war, wie die Veranstalter bekannt gaben. So begründeten sie auch die erhöhten Preise der Eintrittskarten, die um rund 5 Lei teurer als im vergangenen Jahr waren. (15-20 Lei/Abend) „Das Geld, das wir aus dem Verkauf der Tickets sammeln, wollen wir fürs nächste Jahr beiseite legen, falls die Finanzierungen nicht ausreichen werden“, sagt Voichitescu.
Auch in diesem Jahr wurden Dokumentarfilme und Reportagen über die Roma-Kultur und -Traditionen ausgestrahlt. Zugleich wurden Theatervorstellungen für Kinder und Debatten zum Thema Diskriminierung veranstaltet. Nur am Samstagabend, als die serbische Musikgruppe Kal ein Konzert abhielt, versammelten sich mehrere Roma vor der Freilichtbühne und tanzten auf Musik mit balkanischen Einflüssen. Alina Serban, Bukarester Theaterabsolventin, die aus einer Roma-Familie stammt, sprach in ihrer One-Woman-Show, die auf der Terrasse „Scâr]“ aufgeführt wurde, über die Schwierigkeiten, die sie als Romakind erlebt hatte. „Ich schämte mich lange Zeit, meine Abstammung preiszugeben. Das erste Mal, dass ich es öffentlich gestand, war beim ersten IRAF“, erinnert sich Alina. Eine Ausstellung mit Fotos, die im ersten Festivaljahr bei einem Fotowettbewerb mit Preisen ausgezeichnet wurden, ist auf der Terrasse zu sehen. Am Freitag hat die „Popa Sapca“-Band ein Konzert im Innenhof des Temeswarer Gefängnisses abgehalten.
Zu den Highlights des Festivals zählten die französische Geigenspielerin Estelle Goldfarb, die auch im vergangenen Jahr das Publikum begeisterte, die Rockband aus der Republik Moldau „Zdob {i Zdub“ und die spanische Tanzgruppe von Paco Peña, die am letzten Festivalabend mit einer Stunde Verspätung auf die Bühne trat und eine originelle Flamenco-Aufführung bot. Der 67-jährige Peña ist als der Gründer des ersten Kurses für Flamencogitarre in der ganzen Welt bekannt. Das IRAF-Festival wurde 2007 ins Leben gerufen und 2008 zum schönsten Projekt des Jahres ernannt.
rn. Lugosch - Die Arbeiten am Corneliu-Coposu-Damm am rechten Ufer der Temesch in Lugosch/Lugoj sind zurzeit in vollem Gange. Der Gehsteig zwischen der Eisen- und der Betonbrücke wird dabei neu gestaltet: Die Treppen werden entfernt, einige Bäume entlang der Straße gefällt und etwa 40 Parkplätze eingerichtet. Gleichzeitig sollen die Zeitungskioske und die Terrasse „Compact“ unweit der Eisenbrücke an andere Orte verlegt werden, um den Damm nur noch als Promenade zu nutzen. Der Gehsteig wird schließlich zwei Meter breit sein. Außerdem besteht die Absicht, zwischen den beiden Brücken alle trockenen Bäume am unmittelbaren Temesch-Ufer abzuholzen.
In diesem Monat haben in Lugosch umfangreiche Modernisierungsarbeiten an Gehsteigen begonnen. Außer dem Coposu-Damm werdenSanierungen im Wert von rund 450.000 Lei an der Straße des 20. Dezember 1989, am Victoriei-Platz sowie am Carpati- und am Brediceanu-Damm durchgeführt. 27 Rampen für Rollstühle sind ebenfalls geplant. Die Arbeiten sollen Mitte November beendet werden.
Der Corneliu-Coposu-Damm in Lugosch wird zurzeit neu gestaltet.
Erkenntnisse des Premierministers Boc, geäußert in Reschitza
wk. Reschitza – Für diejenigen, die es bislang nicht wussten: Das „rumänische ABC einer modernen Infrastruktur“ wird so gelesen: „apa-bec-canalizare“ (Wasser-Glühlampe-Kanalisierung), erklärte Regierungschef Emil Boc in Reschitza, wo er weilte, weil die Exekutive Rumäniens beschlossen hat, intensiver das ganze Land zu bereisen, „um die Probleme vor Ort aufzunehmen“. Dass man zeitgleich auch ein bisschen Wahlkampfposen üben kann – wir sind im Präsidentschaftswahlkampf! – das versteht sich implizite. Immerhin fügte Boc zur Frage der Modernisierung der Infrastruktur hinzu, dass Rumänien dazu noch etwa 25 Jahre benötige.
Boc war das zweite Mitglied des Regierungsteams (nach Vasile Blaga), der im Banater Bergland seine Aufwartung machte, einen Tag drauf folgte Tourismusministerin Elena Udrea – und alle sind sie PDL-Spitzenleute, genauso wie ihr Hausherr, der Kreisratsvorsitzende Sorin Frunz²verde. Gemeinsam war ihnen auch, dass alle von Geld sprachen (als die Tourismusministerin von eventueller finanzieller Hilfe für die Renovierung von Herkulesbad redete, hakte Frunzaverde sofort hier ein und verkündete: „Dafür sind, unseren Berechnungen nach, etwa 250 Millionen Euro nötig!“) und dass alle so taten, als sei eine Regierungs-Finanzspritze überhaupt kein Problem, selbst wenn sie damit eindeutig bloß eine Kofinanzierung noch zu genehmigender EU-Unterstützungen meinten.
Auch Emil Boc forderte die Anwesenden auf, entschlossener auf die für Rumänien noch bereitstehenden 700 Millionen Euro aus dem ländlichen Entwicklungsfonds 3.2.2. der EU zurückzugreifen, wozu Projekte nötig seien. Und er bekräftigte die Entschlossenheit seiner Regierung, das Nationale Entwicklungsprogramm des Ländlichen Raums (2010-2012) umzusetzen und dort alle Projekte aufzunehmen, die durchs EU-Sieb gefallen waren. Die Fortführung der laufenden Jugendwohnungs-Bauprojekte ANL sicherte Boc auch noch zu.
„Ich habe an diejenigen appelliert, welche Genehmigungen für EU-Projektanträge ausfertigen. Sie mögen sich beeilen, denn Hinauszögerungen oder ein Erschweren der Genehmigungen kann sie ihren Stuhl kosten. Bezüglich Karasch-Severin/Caras-Severin hat man mir aber versichert, dass die Dinge unter Kontrolle sind.“ Für Frunzaverde war dies die Gelegenheit, wieder einmal zu sagen, dass im Banater Bergland die höchsten EU-Unterstützungen pro Kopf der Einwohner umgesetzt werden.
In kleinerem Kreis sprach der Premierminister mit den örtlichen Verantwortungsträgern über den Dezentralisierungsprozess.
Kommentare, die von der Redaktion der Banater Zeitung als unangebracht oder beleidigend bewertet werden, werden nicht veröffentlicht.
Konstruktive Kritik ist willkommen, jedoch bitten wir um eine gepflegte Sprache.
Die Redaktion würde es begrüßen, dass jene, die Kommentare schreiben, sich nicht hinter der Anonymität verstecken.
IN EIGENER SACHE
1. Die Reportage unserer Kollegin Ana Saliste, „Aus der Kindheit einer Nobelpreisträgerin/ Wie die Bewohner aus Nitzkydorf den Erfolg der Schriftstellerin finden“, erschienen in der BZ Nr. 825vom 14. Oktober 2009 wurde inzwischen von der „Deutschen Presseagentur“ (dpa), von „Bild“ (auszugsweise), von der „Frankfurter Rundschau“ online sowie von „Die Berliner Literaturkritik“ übernommen.
2. Auf ihrem 47. Kongress, am 10. Oktober 2009, in Innsbruck, wählte die European Journalists Association (EJ) unsere Kollegin Raluca Nelepcu (25), Chef vom Dienst der Banater Zeitung, als Generalsekretärin in den Vorstand des von der EU anerkannten Journalistenverbands.
3. Die Reportage "Sie mussten in der Öffentlichkeit schweigen" von Raluca Nelepcu war unter den besten zehn von über 80 Einsendungen und für den n-ost-Reportagepreis nominiert worden.
Herausgeber: Demokratisches Forum der Deutschen im Banat
Redaktion: 300229 Temeswar/Timişoara, Str. Protopop George Dragomir Nr. 2
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