Die Ratsherren haben entschieden: In der Stadtmitte von Temeswar, amMarktplatz „Temeswar 700“, wird ein moderner, unterirdischer Parkplatz errichtet. Das Projekt sieht die Einrichtung von ungefähr 300 Parkplätzen vor.
Neben dem zukünftigen Sitz der öffentlichen Finanzen: Gheorghe Ciuhandu (links im Bild) und Liviu Barbu stellen das Projekt des unterirdischen Parkplatzes am Marktplatz „Temeswar 700“ vor.
Foto: Zoltán Pázmány
Es wurde keine Ausschreibung organisiert, die Beschlussvorlage sieht die Direktvergabe an die Verwaltung der Öffentlichen Domäne (ADP) vor. Der Parkplatz wird in der Nähe des Modatim -Gebäudes und dem neuen Sitz der Öffentlichen Finanzen entstehen. Auf einer Fläche von etwa 6.300 Quadratmetern werden rund 300 Parkplätze entstehen. Mit drei Lei wurde auch schon der Preis für eine Stunde Parken festgelegt. Für Anwohner sollen Vorzugspreise gelten. Der Parkplatz soll in zehn Monaten fertiggestellt werden. Die Investitionssumme beträgt über fünf Millionen Euro. ADP wird keine Eigenmittel investieren, die Gesamtkosten werden von einem Geschäftspartner von ADP getragen.
„Die Nutzungsgebühr und der Profit werden zu 75 Prozent dem Geschäftspartner und 25 Prozent der ADP zukommen. Wir übernehmen die Verwaltung dieses Parkplatzes, es gibt auch noch die Kontrolle seitens des Stadtrates, hier wird kein Zentimeter Handelsraum entstehen, ausschließlich Parkplätze“, sagt ADP-Direktor Liviu Barbu.
Mit Constructim wurde auch der Bauausführer bestimmt. „Zum Glück erhielt eine Temeswarer Firma den Bauauftrag “, sagt Kommunalrat V. Moldovan. Über die Notwendigkeit eines Parkplatzes in dieser Gegend waren sich alle Stadträte einig. Wie jedoch das Projekt zustandegekommen ist und dass keine öffentliche Ausschreibung stattfindet: Darüber gab es Uneinigkeit. „Im September des Vorjahres wurde das Protokoll von drei Personen unterzeichnet, die zu jenem Zeitpunkt nicht mehr als Stadträte tätig waren“, sagte der Liberale Ciprian Jichici. Ebenfalls Jichici zeigte sich etwas verwundert, dass keine öffentliche Ausschreibung stattfindet.
„Falls sie nicht einen abgeschlossenen Vertrag nutzen wollen und die Arbeiten in einer Woche starten, könnte eine öffentliche Ausschreibung organisiert werden, die aber wahrscheinlich Widersprüche würde . Das Ganze wird sich auf lange Dauer hinziehen.“, sagte der Bürgermeister der Stadt Temeswar, Gheorghe Ciuhandu. Die Entscheidung überließ er den Stadträten. „Ich will nicht beschuldigt werden, irgendwelche Interessen in dieser Sache zu haben“, fügte Ciuhandu noch hinzu. (oi)
Mit einiger Regelmäßigkeit wird ein Thema aufgenommen, das aufschlußreich und von Interesse scheint: Die Löhne der Lehrerschaft. Da wird, parteilich, untersucht und berichtet – jeder hat irgendwann mal ein Kind im Umfeld, das vor einer Prüfung steht und vor prüfenden Lehrern... – und die Lehrer schlittern tiefer und tiefer in die Rolle der schwarzen Schafe. Jetzt, wo die Lehrergewerkschaften wieder mal mit Streiks und dem Boykottieren der Nationalen Prüfungen (ein Unsinn, weil eine Gleichmacherwalze) drohen, ist wieder die Lehrerthematik in.
Die Lehrergewerkschaften reagieren mit Kommuniqués, die keineswegs die Hiebe und Stiche abwenden können, die medial gegen sie gerichtet sind. Der müde Dichter Mircea Dineascu hatte recht, als er eine Sentenz losließ, die ungefähr so lautete: „In der Schule sitzen die schlechten Schüler in den Hinterbänken. Unsere heutige Gesellschaft wird von Politikern gelenkt, die in der Schule Hinterbänkler waren. Deren Haß auf die Lehrer/Intellektuellen äußert sich heuzutage darin, dass sie die Lehrerschaft in die sozial geächtete Ecke gedrängt haben und sie zu den am schlechtesten Bezahlten verurteilten.“
Zwar haben zu (den orthdoxen) Ostern manche Rathäuser ihrer Lehrerschaft ein Zuckerl hingeschmissen, Essensbons (im Wert von 350 Lei, weniger als 100 Euro), die Medien hacken aber weiterhin auf den Lehrern rum. Ein Hauptargument der Regierungstreuen: die Lehrer bessern ja eh ihr Monatseinkommen mit Privatstunden auf! Und das am Fiskus vorbei. In der Tat wurde in Reschitza verlautet, dass bloß sechs Lehrer ihnre Privatstunden offizialisiert, beim Steueramt angemeldet haben: einer in Reschitza/Resita, vier in Karansebesch/Caransebes und einer in Ferdinandsberg/Otelu Rosu. Und es wurde der Preis einer Privatstunde im Banater Bergland ins Gespräch gebracht: zwischen 20 und 50 Lei. Besonders Kluge haben errechnet, dass ein Lehrer mit seinen Privatstunden monatlich im Durchschnitt etwa 1000 Lei am Fiskus vorbei kassiert.
Der Feldzug gegen die Lohnforderungen der Lehrer ignoriert Tatsachen, die uns unsere Parlamentarier und Regierenden seinerzeit als Staatsraison weismachten. Als den Richtern, Staatsanwälten, Polizisten, den Militärs und den Parlamentariern (lertzteren in Selbstbedienungsmanier) die Einkommen vervielfacht wurden, mit dem Argument, man wolle sie unabhängig machen, korruptionsresistent und staatstreu, als man einigen dieser Kasten sogar eigene Renten- und Krankenversicherungen schuf, da hat die Öffentlichkeit das hingenommen wie das Rind, das zur Schlachtbank geführt wird. Ähnlich, als man der Priesterschaft als Ostergeschenk 2009 die Löhne verdoppelte. Da hat niemand die Schnauze aufgerissen und gefragt, wie es denn mit den Geldern steht, die den Pfarrern mancher christlicher Glaubensrichtungen scheffelweise unter der Hand zugesteckt werden müssen, damit sie ihre Pflicht vor Gott und den Menschen tun. Aber das ist dann wohl nicht am Fiskus vorbei...
Kapverdische Inseln: Matriarchalgesellschaft live erleben / von Nareda Cerdy
Cabo Verde oder deutsch die Kapverdischen Inseln klingen vom Namen her vage bekannt, aber die meisten Menschen könnten nicht so genau sagen, wo diese Inseln liegen. Im Atlantik, vor der Westküste Afrikas, vor Senegal, liegt die kleine Inselgruppe, mit subtropischem Klima und lockt Touristen mit für dieses Klima untypisch bescheidenen Preisen.
Traumhafter Strand in Cabo Verde mit türkisfarbenem Wasser und etwas afrikanischem Einfluss: kaputter Fischersteg
Ein Urlaub hier ist so günstig wie in der Türkei oder Griechenland und das in den gleichen Breitengraden wie die Malediwen oder Seychellen – da muss man einfach in Versuchung geraten, das mal auszuprobieren, vor allem, wenn man die Fotos in den Reisekatalogen sieht mit den herrlichen Puderzuckersandstränden. Normalerweise kauft man sich ja immer einen Reiseführer, wenn man irgendwohin auf Urlaub fährt, aber wenn´s bloß so eine Insel ist, wie Cabo Verde, lässt man sich ja auch gern mal überraschen. Der Flug ist mit Zwischenstopp in Senegal, es gibt keine Direktflüge zu den Kapverdischen Inseln. Senegal riecht wie ein rumänisches Krankenhaus, ist Afrika pur, hat nichts mit Urlaub zu tun, ist nur für hartgesottene Fans und hoffnungslose Safari-Romantiker.
Normale Touristen stellen sich was anderes unter Urlaub vor, als was man am Flughafen in Senegal ertragen muss, bevor es weiter geht nach Cabo Verde. Die Sandstrände sind so schön wie im Reisekatalog: feiner weicher, sauberer Sandstrand, keine pieksenden Korallen, türkiesblauer Ozean, einfach herrlich. Der Atlantik ist aber auch mitten im heißesten Sommer eiskalt, also zum Schwimmen im Ozean braucht man echt Mut oder man verzieht sich lieber an den Hotelpool. Die Inseln sind eine Wüste, das warme Wetter kommt von den Saharawinden und es wächst hier fast gar nichts. Sonne und Meerwasser gibt’s aber zur Genüge, also auch Salinen und das Salz von hier ist das einzig sinnvolle Urlaubssouvenir, das es sich lohnt mitzunehmen.
Bunte Fischerboote am Strand in Cabo Verde
Fotos: Max
Weil es so gut wie keine Landwirtschaft gibt, ist alles Obst und Gemüse importiert, also sehr teuer und nur etwas für Touristen. Da die Einheimischen hauptsächlich von Fisch leben und man das sehr deutlich mitbekommt, fühlt man sich ein ziemlich schlecht bei dem Essen inkl. Beilage, das man in Hotels und Restaurants sich als Tourist leisten kann. Genießen bleibt etwas auf der Strecke. Dass Fischerei neben Tourismus einer der Hauptwirtschaftszweige ist, merkt man an den unzähligen bunten Fischerbooten am Strand, die jeden Tag zur See fahren. Cabo Verde ist weniger als 500 km vom Laissez Faire Afrikas entfernt: Das merkt man an den kaputten Fischerstegen und der allgemeinen Armut die einem umgibt.
Auch in den besten Hotels fühlt man sich wie auf einer ständigen Afrika-Safari, warmes Wasser und Strom sind keine Selbstverständlichkeit, nicht einmal in 4 Sterne Hotels. Und 5 Sterne Hotels gibt’s hier keine. Mehr als eine Woche Urlaub auf Cabo Verde sollte man versuchen zu vermeiden, das hat sonst nichts mehr mit Entspannen zu tun. Aber Strand und Landschaft, alles prima, also ab in die Sonne zum Dahinbrutzeln. Der Strand wimmelt nur so von extrem gutaussehenden, sportlichen jungen Afrikanern, die Dienste jeglicher Art alleinreisender weißen Touristinnen anbieten. Gigolos die sich weltweit sehen lassen können, die man aber schwer wieder loswird, denn sie wollen nur eins: ein Ticket weg von der Insel und ab nach Europa. Also: da ist Vorsicht geboten, bevor man sich von den wirklich unwiderstehlich gut aussehenden Jungs den Kopf verdrehen lässt. Nachdem man sich am Strand von dem doch recht langen Flug ausreichend erholt hat und noch immer den Reiseführer nicht gelesen hat, wundert man sich vielleicht ein klein wenig, wieso an jeder Straßenecke Männer den ganzen Tag im Schatten herumsitzen und man nur Frauen arbeiten sieht - im Hotel, in den Läden, in den Restaurants, nirgends auch nur ein einziger männlicher Angestellter. Vollpension ist immer schlecht, dann erlebt man nichts von Land und Leuten und außerdem ist es teurer als nur Übernachtung und Frühstück. Nachdem wir das Abendessen im Hotel probiert hatten, haben wir uns also in die Stadt getraut, in ein Restaurant.
Die Bedienung bringt die Menüs, fragt mich, was ich essen möchte und geht einfach, ohne meinen Mann auch nur anzusehen. Ich rufe sie zurück und mache sie darauf aufmerksam, dass sie ihn ja gar nicht gefragt hat, was er möchte. Da schaut sie mich verwirrt an und meint: „Sie haben ja nichts für ihn bestellt“. Ich kapier es erstmals nicht und bestelle verdutzt für ihn. Auf dem Weg zurück ins Hotel, kaufen wir eine Flasche Mineralwasser, weil sie - wie überall in der Stadt - günstiger ist als aus der Minibar. Mein Mann geht bezahlen und die Verkäuferin tut so, als wäre er Luft, nimmt ihn gar nicht wahr, redet nicht mit ihm. Ich nehm das Geld in die Hand, reiche es ihr und plötzlich lächelt sie, nimmt es an und ich kann die Flasche Wasser kaufen.
Im Hotel angekommen, nehme ich dann doch den Reiseführer zur Hand und lese: „Kap Verde ist eine matriarchale Gesellschaft, nur Frauen dürfen Eigentum besitzen, arbeiten und wählen. Eine Frau kann sich so viele Männer halten, wie sie es sich leisten kann. Jungs werden mit 18 vor die Tür gesetzt und müssen sehen, wie sie zurecht kommen.“ Und plötzlich geht uns ein Licht auf, jetzt verstehen wir, wieso nur Frauen überall angestellt sind, wieso die Männer an Straßenecken im Schatten herumlungern oder hauptberuflich Touristinnen am Strand betören und sich durch übertrieben viel Sport das dazu nötige Aussehen hart erarbeiten. Hier haben Frauen Emanzipation nicht nötig und Männer haben sie noch nicht entdeckt. Es ist kulturell und gesellschaftlich etwas sehr Außergewöhnliches, so eine Gesellschaft mal erleben zu dürfen und da Urlaub hier sehr günstig ist, sollte man sich ruhig, mit der nötigen Vorwarnung und Aufgeschlossenheit, eine Woche lang mal darauf einlassen.
Zum zehnten Mal ging am vergangenen Wochenende der Vorhang des Lyzealtheaterfestivals in deutscher Sprache in Temeswar auf. Die Schauspielerin und zugleich künstlerische Leiterin des Festivals, Isolde Cobe], fügt noch eine Bemerkung hinzu: „Wir feiern in diesem Jahr die 10. Auflage, es ist aber nicht das 10 Festival, obwohl wir es so zu sagen pflegen. Es war uns gelungen, in einem Jahr zwei Festivals zu organisieren.“.
Eugen Christ, Geschäftsführer der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg.
Vier Tage lang, vom 30. April bis zum 04. Mai, standen - wie es im Frühling in der Stadt an der Bega bereits Tradition geworden ist – theaterbegeisterte Lyzealschüler auf der Bühne des Temeswarer Deutschen Staatstheaters und ließen Theater in deutscher Sprache erklingen.
Auch in diesem Jahr haben die Teilnehmer - neun Theatergruppen aus Rumänien, Kroatien, Ungarn und Deutschland – originelle Inszenierungen präsentiert und an verschiedenen Workshops zum Thema Bühnensprechen, Bewegungstheater sowie Improvisation teilgenommen. Eine Werkstatt zur Einführung in das Puppenspiel stand auch auf dem Programm. Die Workshops wurden von Schauspielern und Theaterpädagogen aus Deutschland, Ungarn und Rumänien bestritten. Dabei brachten die Workshopleiter den jungen Laienschauspielern unter anderem verschiedene Einwärmungsübungen, Spiele und Improvisationen bei, um dadurch besser in eine Rolle zu schlüpfen und sich auf der Bühne besser konzentrieren zu können.
Ein Novum des Festivals war die Teilnahme der Theatergruppe AFTER NiL mit dem Stück „Faust auf der Suche nach der wahren Liebe“, das am Freitag, dem 1. Mai, Premiere feierte. Die Mitglieder der Gruppe sind hauptsächlich Studenten und ehemalige Mitglieder der Lyzealheatergruppen aus Reschitza und Temeswar, die nun an einer Temeswarer Hochschule studieren und das Theater weiterhin als Hobby ausüben wollen. Die Gruppe wurde im vergangenen Jahr ins Leben gerufen und wird von Isolde Cobe] geleitet (mehr dazu auf der Jugendseite der ADZ in der nächsten Woche).
Szene aus dem Stück „Die weiße Magnolie“.
Fotos: Zoltán Pázmány
Am letzten Abend des Festivals spielte, wie gewöhnlich, die Theatergruppe des Nikolaus Lenau-Lyzeums, NiL, die auch in diesem Jahr viel Beifall erntete. „Die weiße Magnolie“ heißt das Stück, das NiL bei dieser Auflage präsentierte. Dabei handelt es sich um eine originelle Collage von Texten aus Goethe, Ödön von Horvath sowie Isolde Cobet.
Auch eine Broschüre zum Einstieg in die theaterpädagogische Arbeit „Schule und Theater – eine Symbiose“ wurde in diesem Jahr veröffentlicht. Diese wurde von Dr. Eugen Christ, Geschäftsführer der Donauschwäbischen Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg und zugleich Hauptfinanzierer des Festivals, herausgegeben. „Es soll ein Lehrbuch sein, das die Beziehung zwischen Schule und Theater fördert und die Bedeutung der Theaterpädagogik in den Vordergrund rückt. In Deutschland gibt es sehr viele Manager, die an Workshops für Theaterpädagogik teilnehmen, weil diese zu besseren Ausdrucksmöglichkeiten und Ästhetik beitragen“, sagt Eugen Christ, der in diesem Jahr der Veranstaltungsreihe beiwohnte.
Das Theaterfestival in deutscher Sprache hat sich vor zehn Jahren, als es ins Leben gerufen wurde, zum Ziel gesetzt, vor allem das deutschsprachige Theater unter den Jugendlichen zu fördern, die zahlreichen deutschsprachigen Lyzeen in Verbindung zu bringen sowie ein junges Publikum für das deutsche Theater zu schaffen. „Wer hätte vor Jahren gedacht, dass die NiL-Theatergruppe ein so langes Leben haben wird? Ich danke immer wieder Ingesuse Fues, ZFA Repräsentantin, dafür, dass sie mir beigebracht hat, was das Organisieren bedeutet“, sagt Isolde Cobe]. „Das Lyzealtheater ist auch deswegen sehr wichtig, weil es die Persönlichkeit eines Schülers fördert. Fast in jedem Jahr entscheiden sich ein oder zwei Schüler der NIL-Theatergruppe für die Theaterhochschule und treten auch auf zahlreichen Bühnen im In- und Ausland auf“, fügt Helene Wolf, Schuldirektorin des Lenaulyzeums, hinzu.
Elf Temeswarer Schulen gehen in städtische Verwaltung über
bw.Temeswar - Auf dem Arbeitstisch der Temeswarer Stadträte liegt ein Beschlussentwurf, der eine Umorientierung in Sachen Verwaltung von elf Schulen, vorsieht. Das auf ein Ansuchen des Kreisschulinspektorats, dass diese Schulen nach vier Jahren erneut in städtische Verwaltung übergehen. Durch den Stadtratsbeschluss 261/2005 waren folgende Schulen hauptsächlich zwecks ihrer Sanierung von der Stadt in die Verwaltung durch das Unterrichtsministerium einbezogen worden: die Allgemeinschulen Nr. 4, 5, 11, 12, 14, 17 und 21, das F.S. Nitti-Kolleg, das Nationalkolleg C.D. Loga, die Lyzeen Nikolaus Lenau, W.Shakespeare, J. L. Calderon.
Auch die Lenauschule wird künftig von der Stadt Temeswar verwaltet werden
Foto: Zoltán Pázmány
Das Kreisschulinspektorat hatte damals das Verwaltungsrecht für die Zeitspanne der Sanierungsarbeiten genehmigt erhalten. Die nötigen Mitteln waren schon 2003 durch einen Finanzierungsvertrag zwischen Rumänien und der Europäischen Bank für Investitionen, Träger eines Großprojekts betreffend die Sanierung der gesamten Schulinfrastruktur des Landes, gesichert. Trotz der großzügigen Finanzierung schaffte es das Kreisschulinspektorat in vier Jahren lediglich in vier dieser elf Schulen (C.D. Loga, Nikolaus Lenau, J.L. Calderon, W. Shakespeare) die vorgesehenen Sanierungsarbeiten abzuschließen.
Durch die Rückerstattung an die ehemaligen Eigentümer auf Grund des Gesetzes 501/2002 sind eigentlich weit mehr Schulen in eine wahre Zwickmühle geraten und steuern auf eine unsichere Zukunft hin. Es handelt sich noch um das Kunstlyzeum, das Bela-Bartok-, D. Obradovici-, G. Moisil- Lyzeum, das Banater Nationalkolleg, ein Teil des Technischen West- und des Technischen Kollegs, die Grundschule Nr. 28 und die Kindergärten Nr. 1, 16, 17 und 19. Laut Flavius Boncea, Pressesprecher der Temeswarer Kommunalverwaltung, muss für die Mieten monatlich vom Stadthaushalt 236.034 Lei abgezweigt werden, was eine beträchtliche Belastung für das Budget darstellt. Hier einige der aktuellen Mietsummen: Lenauschule – 6.644 Lei, Bela-Bartok-Lyzeum – 10.500 Lei, Banater Nationalkolleg – 60.602 Lei. Die derzeit höchste Mietsumme hat die Stadt für das ultrazentral gelegene Kunstlyzeum mit monatlich 31.600 Euro zu begleichen.
Auch unausgesprochen: Für Sorin Munteanu, Direktor des Kurunternehmens in der Temescher Kleinstadt Busiasch ist es eine klare Angelegenheit – er verbindet alte Kurtradition mit derzeitigen Gegebenheiten, Wirtschaftlichkeit und preiswertem Wellness-Wochenende. Dazu kommt in dieser Woche ganz hautnah der kultur-künstlerische Aspekt.
Kolonnade in Busiasch
Fotos: Zoltán Pázmány
Zwölf Maler und Bildhauer aus mehreren Landesteilen, aber auch aus Deutschland und Serbien halten sich in dieser Woche in Busiasch und Umgebung auf. „Gesundheit in Bildern“ („Snatate pictata“) heißt das Projekt, dessen Thematik in dieser Woche zumindest dokumentarisch erforscht und mit Skizzen belegt wird. Bis Oktober sollen die Werke dann vollendet werden und in einem Kunstalbum Platz finden. „Ich glaube, die Werke werden sich sehr stark mit der Ruhe und Gediegenheit von Busiasch assoziieren lassen. Diese wahre ´Oase der Ruhe´ mutet zum Schaffen von Kunstwerken geradezu an“, sagte Sorin Munteanu bereits im Vorfeld des Künstlerlagers, das auf dem Veranstaltungskalender des Temescher Kreisrates steht.
Die Werke werden wohl nicht nur über den seit 1819 als solchen anerkannten Kurort „berichten“ sondern auch die umliegenden Ortschaften als Themenfeld berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund besuchen die Künstler in diesen Tagen auch die geschichtlichen Sehenswürdigkeiten bis in einen Umkreis von etwa 100 Kilometern. Ein besonderes Augenmerk wird unweigerlich den Klöstern und Holzkirchen gewidmet, die vor allem in der Nähe der Kleinstadt Fatschet/F²get häufig vorzufinden sind. Deshalb ist es nicht von ungefähr, wenn Ausflugsziele in diese Gegend im Osten des Verwaltungskreises mit zum Angebot des Kurunternehmens gehören. „Anspruchsvolle Kunden, die vor allem wegen unserem Wellness-Angebot zu uns kommen, wollen ja nicht nur im Kurort verbringen , sondern auch etwas von der Gegend mit nach Hause nehmen“, so Direktor Munteanu bereits vor einiger Zeit, als er solche Ausfahrten mit auf die Angebotsliste des Unternehmens gesetzt hatte. Für den Maler Dan Palade ist dieses Künstlerlager eine passende Gelegenheit, die Gegend kennen zu lernen. Seit zwei Jahren ist er aus beruflichen Gründen zwar zum Wahltemeswarer geworden, Zeit und Möglichkeit, Busiasch und Umgebung zu besuchen hatte er bisher nicht.
„So die Dinge erfassen und wie sie von Natur aus gegeben sind und sie dann durch künstlerische Stilmittel wiedergeben“, sagt Dan Palade zu seinen Erwartungen von diesem Künstlerlager. Vom „Kontrast der Vegetation“ war Palade besonders angetan. Der Bildhauer Cristian Popa aus Craiova verspricht sich durch das Treffen der bildenden Künstler, der Bildhauerei in der Gegend neue Impulse geben zu können.
In Anerkennung der Verdienste in der Umsetzung des Förderprogramms der Banater deutschen Wirtschaftsstiftung setzte BVIK-Geschäftsführer Horst Martin „bleibende Zeichen“ durch die Verleihung des „BANATIA“-Abzeichens in Gold mit Diplom an Unternehmer, Wirtschaftberater und –experten sowie an Politiker für ihre langjährige Unterstützung dieses Programms. In alphabetischer Reihenfolge ausgezeichnet und mit herzlichem Beifall belohnt wurden folgende Personen: Martin Barth, Dorfschmied aus Otve{ti, Dr. Klaus Fabritius (für seine Rolle als ehemaliger Unterstaatssekretär der rumänischen Regierung), DFDR-Abgeordneter Ovidiu Gan], Adalbert Horvath, ehemaliger BVIK-Vizevorsitzender, die Unternehmerinnen Brunhilde Klein (Billed) und Andreea Kremm (Temeswar), Thomas Laux, Projektleiter (Stuttgart), Rolf Maruhn, deutscher Konsul in Temeswar, DFDB-Geschäftsführerin Ute Moisiuc, Dr. Walter-Ernest Schmidt, Vorsitzender des BVIK-Leitungsrates, DFDB-Vorsitzender Karl Singer, Alois Weil der älteste Neuarader Gärtner (im Bild) sowie Uwe Zorn, ehemaliger deutscher Konsul in Temeswar.
„Die Krankheit der Familie M“ wird in Paris aufgeführt / von Ana Saliste
„Temeswar ist schon seit über 400 Jahren von einem multikulturellen Charakter geprägt. Darauf müssen die Temeswarer stolz sein, denn viele europäische Länder scheitern noch in diesem Bereich“ - mit diesen Worten überreichte Dieter Topp, Präsident des Kulturforums Europa, am Samstag abend den Kulturpreis Europa 2009 der Theaterintendantin Ada Lupu und dem jungen Regisseur Radu Afrim für das Stück „Die Krankheit der Familie M“ – eine Vorstellung, die auf die Bühne des Temeswarer Nationaltheaters gezeigt wurde.
Dieter Topp überreicht Radu Afrim die Auszeichnung.
Foto: Ana Saliste
Dabei erfolgte die Feierlichkeit nicht in einem „Raum voller Samt“, wie Ada Lupu, die Intendantin des Temeswarer Nationaltheaters zu sagen pflegt, sondern im ehemaligen Reitsaal des k.u.k Siebenbürgerregiments, einem Saal, „der für die neue Generation steht, mit Texten, die unsere Generation widerspiegelt“, so Ada Lupu.
Dabei fügte die junge Intendantin noch stolz hinzu: „Es ist ein wichtiger Augenblick für uns, aber auch für ganz Rumänien. Eine Institution weit weg von der Hauptstadt bekommt einen Europapreis“. Der Kulturpreis Europa wurde 1993 zum ersten Mal verliehen und zeichnet seitdem Persönlichkeiten aus, die in ihren Projekten den multikulturellen Charakter Europas fördern und Diversität als Hauptvoraussetzung eines friedlichen Zusammenlebens in den Vordergrund rücken.
Das Stück „Die Krankheit der Familie M“, von Fausto Paravidino wird von Radu Afrim erfolgreich und originell an die „rumänische Familienkrankheit“ angepasst. Öde Bilder, Dialoge, die aneinander vorbei gehen, rücken die ausgegrenzten Sozialschichtenin den Vordergrund. Der Übergang von einer Szene zur anderen lässt sich zwischen den kargen Bäumen, wo sich das Stück abspielt, kaum spüren, die Dynamik bleibt während der zweistündigen Vorstellung erhalten und immer wieder werden neue Bilder dargestellt.
„Die Langeweile hat einen Namen. Der Schmutz hat eine Farbe, die Handlung steigt wie ein Phoenix aus der Asche in dem von Radu Afrim inszenierten Stück“, sagt Dieter Topp. Das Stück wird künftig 11 Tage lang beim Theater „Odeon“ in Paris aufgeführt. Es spielen: Claudia Ieremia, Ion Rizea, Malina Manovici, Victor Manovici, Eugen Jebeleanu und Colin Buzoianu.
Konzertreihe für den ganzen Sommer am Domplatz eröffnet
ao.Temeswar - Die Eventreihe mit dem Namen „Temeswar – Klein-Wien“ beginnt auch in diesem Jahr am 9. Mai, anlässlich des Europatages.
Die Tanzgruppe „Banater Rosmarein“ tanzt für „Temeswar Klein-Wien“
Foto: Zoltán Pázmány
„Temeswar-Klein-Wien“ umfasst kulturelle Wochenendevents, die den ganzen Sommer über, bis Ende September, am Domplatz in Temeswar/Timisoara stattfinden. Das Projekt hat als Ziel, junge Künstler zu fördern und die Architektonik am Domplatz, nach dem Modell der europäischen Großstädte, zur Geltung zu bringen.
Das Programm wird am 9. Mai starten. Eine zweitägige Feier wird zum Anlass des „Europatages“ am Temeswarer Domplatz veranstaltet. Am 9. und 10. Mai können die Temeswarer den Livekonzerten im Freiem beiwohnen. Somit wird am Samstag, dem 9. Mai ein Musikkonzert der rumänischen Rockgruppen Compact aber auch eine Zusammenarbeit des Künstlers Mircea Baniciu und der Gruppe Kappl stattfinden. Am zweiten Tag der Feier werden Keo und Distinto mit einer Liveperformance für die junge Generation auf der Bühne treten. Der rumänische Künstler Keo wurde ausgewählt, um das Konzert des Amerikaners David Bowie beim Jazz Festival in Montreux zu eröffnen. Die Gruppe „Distinto“ gehört zum Pop-Oper-Musikstil –zu diesem Stil gehört auch der Italienische international bekannte Sänger Andrea Bocelli.
In der Zeitspanne 13. – 17. Mai wird auch die internationale Buchmesse „Gaudeamus“ am Temeswarer Domplatz wieder vor Ort sein. Wie in den vergangenen fünf Jahren wird ein Riesenzelt vor dem Kunstmuseum eingerichtet. Die Veranstalter des Events sind: der öffentliche rechtliche Rundfunksender in Rumänien, das Gaudeamus-Team und lokal Radio Temeswar unterstützt vom Temsewarer Bürgermeisteramt. Die internationale Buchmesse „Gaudeamus“ ist die größte und wichtigste Erziehungsmesse in Rumänien.
Die Banater Philharmonie verspricht in diesem Jahr neue Überraschungen. Das Konzert auf dem Bega-Kanal im vergangenen Jahr sorgte für ein absolutes Novum für das Temeswarer Publikum. Nun verspricht die Leitung der Banater Philharmonie erneut ein besonderes Konzert im Freien zu veranstalten, in einem Temeswarer Park. Das Konzert wird auch dem „Europatag“ gewidmet.
Die Führungsriege des BVIK BANATIA: v.l.n.r. Geschäftsführer Horst Martin, Waldemar-Günter König und Dr. Walter-Ernest Schmidt, Vizevorsitzender bzw. Vorsitzender des Leitungsrates.
Vor den orthodoxen Ostern hat Bürgermeister Mihai Stepanescu in Reschitza eine Großoffensive zur Erneuerung der Stadtmöblierung gestartet. Unter anderen wurde Dutzende neue Parkbänke aufgestellt, die häßlichen Betonkübel mit ansprechenden großen und raumgestaltenden Blumentöpfen aus Winkeleisen und Holz ersetzt sowie die alten Spielplätze durch komplett neue aus Massivholz ausgetauscht (im Bild: der inzwischen sehr gut angenommene neue Spielplatz aus massiven Holzgeräten beim Carasana-Park im Stadtzentrum) (Foto:wk)
Herkulesbad (BZ) – 14 Wohnhäuser für bedürftige Zigeuner, die gegenwärtig unter unhygienischen und unhaltbaren Umständen am Stadtrand des Kurorts wohnen, wird die Stadt Herkulesbad/Baile Herculane demnächst aus europäischen Mitteln bauen lassen. Dies teilte Vizebürgermeister Ionut Lalescu mit, der auch unterstrich, dass es der Stadt gelungen sei, Finanzmittel für den Bau weiterer Sozial- und Jugendwohnungen von der Bukarester Regierung zugeteilt zu bekommen.
Am Fuße der größten gewerkschaftlichen Kurhotel-Anlage Rumäniens entsteht ein Ganztagskindergarten.
Foto: Zoltán Pazmány
Alldies, nachdem seit 2000 in Herkulesbad bloß insgesamt 16 Appartements als Sozialwohnungen übergeben werden konnten, unter Umständen, wo es nicht nur einen hohen Bedarf an Jugendwohnungen gibt, sondern auch der Bedarf an Sozialwohnungen immer akuter wird. Denn als Folge der Anwendung der Rückerstattungsgesetze sind zahlreiche alte und bedürftige Bürger der Stadt von Obdachlosigkeit bedroht. Die Schonzeiten für die Bewohner der Häuser, die rückerstattet wurden, laufen nach und nach alle ab und die Menschen, die hier zeitlebens als Mieter gelebt haben, verfügen kaum über eigene Mittel, um einer Obdachlosigkeit vorbeugen zu können. So steht die Stadt als Vertreterin des Staats in der Pflicht.
Das hat bislang aber die Regierung als Vertreterin des Staats kaum beachtet und deshalb waren zahlreiche Vorsprachen und Heischegänge in Bukarest nötig, um an die Geldtöpfe des Ministeriums für Entwicklung, Öffentliche Arbeiten und Wohnungsbau heranzukommen und den von Obdachlosigkeit Bedrohten zu Hilfe kommen zu können. Das scheint nun der Fall zu sein, denn Vizebürgermeister Lalescu teilte mit, dass man sowohl einen Wohnblock mit zwei Stiegenhäusern aus ANL-Mitteln, also für Jugendliche bauen werde, als auch einen Block mit Sozialwohnungen. Diesmal sei das dazu erforderliche Projekt der Stadt für solide gehalten und gut befunden worden und man habe eine konkrete Perspektive in diesem Bereich.
Auch für ein anderes soziales Problem, diesmal der ArbeitnehmerInnen der Stadt, die in der Hotellerie tätig sind, zeichne sich eine Lösung ab. Es wird nämlich endlich der schon seit langem geforderte Ganztagskindergarten am Fuße der Großhotels aus den 70er Jahren gebaut, den die rund 1000 Arbeitnehmer der Hotels „Minerva“, „Afrodita“ und „Diana“ sowie der größten Gewerkschaftshotels Rumäniens, „Dacia“ und „Domogled“, für die Betreuung ihrer Kleinkinder so bitter nötig haben. Im Herbst soll der Ganztagskindergarten im Rohbau fertig, im Frühjahr (wahrscheinlich Mai 2010) bezugs- und inbetriebnahmebereit sein.
Wie mie 1964 es easchtimol in Neirad auf Pesuch woan, hamme halt vuzähle misse, wie’s uns geht, un was es sunst noch alles gibt in Teitschland. Un wal ich mich grad gekratzt hap, wal mich in de Nacht die Fleech gepisse hawe, haw ich halt gsacht, taß es in Teitschland ka Fleech gibt.
So richtig hots jo kaane glaawe wolle, tes haw ich an die Gsichte ablese kenne, mit ten woa tes Thema awe am End. Wie mie 1964 es easchtimol in Neirad auf Pesuch woan, hamme halt vuzähle misse, wie’s uns geht, un was es sunst noch alles gibt in Teitschland. Un wal ich mich grad gekratzt hap, wal mich in de Nacht die Fleech gepisse hawe, haw ich halt gsacht, taß es in Teitschland ka Fleech gibt. So richtig hots jo kaane glaawe wolle, tes haw ich an die Gsichte ablese kenne, mit ten woa tes Thema awe am End.
Zwaa Joah späde, mei Elten woan inzwische a schun in Teitschland, hot mei Mutte e Flooch gfangt. Sie hodim fachmännisch geknickt un als Corpus Delicti afen Stigl Papie aufghowe bis ich vun de Oarweit kumme pin. Noch pevoa ich mich hap hisetze kenne, hot se me den praatgekwetschte Flooch gezeicht un mit e pissl Genugtuung gmaant, so ganz ohni Fleech wie tu tes vuzählt host, is Teitschland a nit. Ich hap zunächst anen Katze- ode Hundeflooch getenkt, awe es woa weit un praat wedde Katz ode Hund zu sehe. Mie hawe selemols noch in en Iwegangswohnheim gwohnt, un to hot’s ka Haustiere gewe. Zwaa Täch späde woa e Nochperin, e Hatzfelderin pa meini Leit, un mei Mutte hot halt gsacht, tass se voagesten noch tie ganzi Pettwäsch as te Kiste raus un affn Balkon kengt hot fa liften. So newepei hot so noch gmaant, mie prauche to in Teitschland jo ka Tuchede, wall es is jo gut gkatzt in de Wohnung.
Wie ich tes keat hap, hot’s pa mie geklinglt. Ich hap in trei Joah Teitschland noch nie en Flooch gkat. Awe prompt an ten Taach, wu mei Mutte ihri Tuchede un Pelzte as te Zollkiste rausgkohlt hot, woa e Flooch, in Zimme. Tes woa goa ka teitsche Flooch, tes woa e rumänische, tea is halt mit ten Pettzeich in tie Kiste gekrohde un is so unvuzollt on ohni pasaport iwe te Grenz af Teitschland kumme.
Kommentare, die von der Redaktion der Banater Zeitung als unangebracht oder beleidigend bewertet werden, werden nicht veröffentlicht.
Konstruktive Kritik ist willkommen, jedoch bitten wir um eine gepflegte Sprache.
Die Redaktion würde es begrüßen, dass jene, die Kommentare schreiben, sich nicht hinter der Anonymität verstecken.
IN EIGENER SACHE
1. Die Reportage unserer Kollegin Ana Saliste, „Aus der Kindheit einer Nobelpreisträgerin/ Wie die Bewohner aus Nitzkydorf den Erfolg der Schriftstellerin finden“, erschienen in der BZ Nr. 825vom 14. Oktober 2009 wurde inzwischen von der „Deutschen Presseagentur“ (dpa), von „Bild“ (auszugsweise), von der „Frankfurter Rundschau“ online sowie von „Die Berliner Literaturkritik“ übernommen.
2. Auf ihrem 47. Kongress, am 10. Oktober 2009, in Innsbruck, wählte die European Journalists Association (EJ) unsere Kollegin Raluca Nelepcu (25), Chef vom Dienst der Banater Zeitung, als Generalsekretärin in den Vorstand des von der EU anerkannten Journalistenverbands.
3. Die Reportage "Sie mussten in der Öffentlichkeit schweigen" von Raluca Nelepcu war unter den besten zehn von über 80 Einsendungen und für den n-ost-Reportagepreis nominiert worden.
Herausgeber: Demokratisches Forum der Deutschen im Banat
Redaktion: 300229 Temeswar/Timişoara, Str. Protopop George Dragomir Nr. 2
Tel.+Fax: 0040-256-498210, Tel.0040-356-424401
E-mail: temeswar@adz.ro;
Das BZ-Team: Werner Kremm (Redaktionsleiter) wkadz@netex.ro; Raluca Nelepcu (Chef vom Dienst) nelepcu@adz.ro; Nicoleta Dobos dobos@adz.ro; Olivian Ieremiciu ieremiciu@adz.ro; Andreea Oance oance@adz.ro; Zoltán Pázmány pazmany@adz.ro; Ana Saliste saliste@adz.ro; Siegfried Thiel thiel@adz.ro; Balthasar Waitz waitz@adz.ro;