Kulturprogramme, Schwabenball und Aufmarsch von 245 Trachtenpaaren

Vor dem Trachtenumzug versammelten sich alle Teilnehmer zur Andacht im Hof des Adam-Müller-Guttenbrunn-Hauses
Foto: Zoltán Pázmány
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Die „Heimattage der Banater Deutschen“ wurden Ende Mai zum neunten Mal in Temeswar in die Wege geleitet. Zahlreiche Teilnehmer von hüben und drüben stürmten drei Tage lang mit Frohsinn, Tanz und guter Laune die Stadt an der Bega.
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Die Trachtenvielfalt machte Zuschauer, Vorübergehende auf das aufmerksam, was unsere Vorfahren als Erbe mitgebracht und weitergegeben haben.Innerhalb des Festivals “Temeswar, Klein Wien” traten am vergangenen Freitag unter dem Motto „Unsere Schwaben kehren ins Banat zurück“ mehrere Kulturgruppen auf dem Domplatz auf: die “Eisenbahner Musikanten” aus Freiburg unter der Leitung von Josef Zippel, die Tanzgruppen der Landsmannschaft der Banater Schwaben aus Singen und Würzburg/Deutschland, die Jugendtanzgruppe “Leöwey” aus Fünfkirchen/Pecs/ Ungarn, die sächsische Tanzgruppe des Demokratischen Forums der Deutschen aus Hermannstadt/Sibiu, der Temeswarer Jugendtrachtenverein “Banater Rosmarein” und die Kindertanzgruppe “Hänschen Klein”.
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Am darauf folgenden Tag wurde die Veranstaltung im Saal des Temeswarer Musiklyzeums „Ion Vidu“ feierlich eröffnet. Ingrid Schiffer, Vorstandsmitglied des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat, begrüßte Ehrengäste: als Vertreter der Deutschen Bundesregierung, Frank Willenberg, Ministerialdirigent im Bundesministerium des Innern, Julian Fricke, Presseattacheė der Deutschen Botschaft in Bukarest, Rolf Maruhn seitens des Deutschen Konsulats in Temeswar, Seine Exzellenz Martin Roos, Bischof der römisch-katholischen Diözese Temeswar, Ovidiu Gant, Abgeordneter des DFDR im Rumänischen Parlament, Bernhard Krastl, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Banater Schwaben, Peter Krier, Vorsitzender des Hilfswerks der Banater Schwaben, Edeltraut Schwab, Vertreterin der Landsmannschaft der Banater Schwaben in Österreich, Ludwig Bertholt, Vertreter des Verbandes der Trachtenvereine Österreich, Antonia Maria Gheorghiu, Vorsitzende des DFD im Buchenland.
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Anschließend wurden Grußworte gesprochen. Karl Singer, Vorsitzender des DFDB, sprach als Letzter über die Bedeutung der Heimattage und dankte allen für ihr Mitwirken. Anwesend waren Vertreter der Ortsforen, Medienvertreter, Kulturgruppen und zahlreiche Interessenten. Die musikalische Umrahmung boten die „Eisenbahner Musikanten“ aus Freiburg und Werner Salm, Leiter der „Original Kaiserstühler Musikanten“. Mit viel Erfolg brachten erstere das eigens für diese Veranstaltung komponierte Lied „Kindheit“, Text in rumänischer Sprache, zu Gehör.
.Der „Stefan-Jäger-Preis“ für das Jahr 2008 wurde seitens Horst Martin, Geschäftsführer des Banater Vereins für Internationale Kooperation BVIK an Cristian Chioncel aus Reschitza/Reşiţa für hervorragende Leistungen in den Bereichen Jugendarbeit, Kulturtätigkeit und Forumsunterstützung vergeben. Die Laudatio sprach Karl Lupşiaska, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen.